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Schublade offen! Am Anfang war das Vorurteil

Ein Projekttag zu den Themen Diskriminierung, Rassismus, Migration und couragiertes Handeln.

Die Teilnehmenden nähern sich mit einem spielerischen Einstieg dem Thema Klischees und wie sich daraus Vorurteile entwickeln können. Es wir verdeutlicht, dass aus Vorurteilen leicht Diskriminierung entstehen kann. Nach einer Reflektion der eigenen Diskriminierungserfahrungen wird auf mögliche Diskriminierungsmerkmale, damit verbundene zugeschriebene Eigenschaften und die Folgen für die Betroffenen von Diskriminierung eingegangen. Rassismus als eine besondere Form der Diskriminierung wird gemeinsam mit den Teilnehmenden definiert.

Anhand des Films “Schwarzfahrer” werden rassistische Vorurteile benannt und anschließend in einer Diskussion hinterfragt. Außerdem erfolgt im Zuge einer Vorstellung verschiedener Menschen, die in Deutschland leben, die Dekonstruktion des Begriffs „Ausländer” und “Ausländerin”.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt beim Thema Migration. Gemeinsam werden Gründe gesammelt, warum die Teilnehmenden oder andere Menschen ihre Stadt oder Land verlassen. Anhand eines Quiz werden Fakten zur Realität von Migration vermittelt und zusammen mit den Teilnehmenden Biographien von Migranten und Migrantinnen angeschaut. Die Möglichkeiten und Einschränkungen, die diese Menschen in der BRD haben, sind sehr unterschiedlich. Dies geschieht auch durch allgemeine Regelungen und gesellschaftliche Vorstellungen – einer indirekten Diskriminierung.
Bereits durch den ganzen Tag zieht sich die Sammlung von couragierten Handlungsmöglichkeiten, welche zum Abschluss des Tages auf konkrete Diskriminierungssituationen in einem Rollenspiel angewendet werden. Die Teilnehmenden erkennen dabei die Notwendigkeit, selbst couragiert zu handeln und sind ermutigt, verschiedene Handlungsmöglichkeiten in ihrem Alltag anzuwenden.

 

Möchten Sie mehr über dieses Angebot erfahren, informieren Sie sich bitte im Katalog für präventive Angebote: www.praeventive-angebote.de