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Vor Antisemitismus ist man nur auf dem Monde sicher.

Ein Projekttag zu Antisemitismus, Verschworungstheorien und eigener Verantwortung.

Obwohl jüdisches Leben in unserer Gesellschaft kaum sichtbar ist und man meinen sollte, Antisemitismus sei über 60 Jahre nach der Shoah kein relevantes Problem mehr, ist der Begriff auch heute noch sehr präsent. Viel Lärm um nichts oder doch begründete Sorge? Um dies beantworten zu können, setzt sich der Projekttag mit dem Themenkomplex Antisemitismus auseinander. Ausgehend vom Wissen der Teilnehmenden stellt der Tag die historische Kontinuität des Themas dar und zeichnet diese bis in die Gegenwart nach. Den Teilnehmenden wird bewusst, dass Antisemitismus nicht ausschließlich ein Phänomen des Nationalsozialismus gewesen ist, auch wenn er in dieser Zeit seinen furchtbaren „Höhepunkt“ in der Vernichtung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden fand.

Anhand der historischen Entwicklung wird gezeigt, in welchen unterschiedlichen Ausprägungen und mit welch verschiedenen Funktionen Antisemitismus auftrat und dies bis heute tut. Es wird klar, dass es sich dabei um ein Weltbild handelt, das auch in gegenwärtigen Verschwörungstheorien Anwendung findet. Die Teilnehmenden erlernen spielerisch den Umgang mit solchen Verschwörungstheorien und werden dazu motiviert, sich kritisch mit ihnen auseinander zu setzen. Im Fokus des gesamten Projekttags stehen dabei immer wieder die realen Folgen für Betroffene und es wird vermittelt, wie wichtig es ist, sich der individuellen Verantwortung bewusst zu werden.

 

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